Kindersicherungen gibt es für fast alle täglichen Belange. Nehmen wir einmal das Thema Kindersicherung im Auto. 96% der Erwachsenen gurten sich an – und 92% der Babys und Kinder bis 5 Jahren werden ebenfalls angegurtet. Bei den Kindern allerdings, die 6 Jahre und mehr alt sind, sind über 56% nicht ausreichend gesichert, was sich auch in einer Unfallstatistik niederschlägt. Kinder sollten bis zum vorgeschriebenen Alter in einem entsprechend gesicherten Kindersitz bei der Autofahrt geschützt werden. Als weiteres Beispiel sei hier auch noch genannt die Kindersicherung bei Schubladen und Schränken, die beispielsweise mit einem Magnetschloss funktioniert und die sich nur mehr einen kleinen Spalt weit öffnen lassen. Nur der Besitzer der Magnetkarte kann die Kästen und Schubladen wieder öffnen. Oder die Kindersicherung der Steckdosen. Wie viele Kinder haben schon versucht, in die Löcher von Steckdosen irgendetwas hinein zu stecken. Damit das nicht mehr passiert, gibt es Kindersicherungen, bei denen die Löcher der Steckdose nicht mehr sichtbar sind. Elektrische Gegenstände sind dennoch mittels einer Drehbewegung des Steckers in der Steckdose von Erwachsenen dennoch leicht anzuschließen. Auch für Treppen gibt es Kindersicherungen, damit das Kind nicht über die Treppe stürzt.
Für diese Fälle wird ein Treppenschutzgitter installiert. Eine einfache Möglichkeit, das Kind vor dem Spielen auf und mit der Treppe abzuhalten. Die Küche ist in einem Haushalt die Gefahrenquelle Nummer 1. Da stehen Töpfe und Pfannen auf einem heißen Herd und es sind Speisen darin, die ebenfalls heiß sind. Und diese Speisen könnten, wenn das Kind einen dieser Töpfe erreichen kann und vom Herd herunter zieht, lebensgefährliche Verbrennungen bei dem Kind hervorrufen. Als besonders gute Kindersicherungen haben sich dabei die Herdschutzgitter erwiesen.